Satzung

Die Satzung des Vereins Natur- und Vogelfreunde Linkenheim-Hochstetten 1974 e.V. als PDF Datei zum Speichern oder ausdrucken
Vogelpark Satzung 12 12 2012.pdf
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Satzung des Vereins der Natur- und Vogelfreunde e.V.1974 Linkenheim-Hochstetten.
 
§ 1 
Name und Sitz des Vereins 
 

Der am 10.04.1974 in Linkenheim / Baden-Württemberg gegründete Verein zur Schaffung eines Natur- und Vogelparks trägt den Namen  „ Verein Natur- und Vogelfreunde e.V.“ 
  
Er hat seinen Sitz in Linkenheim-Hochstetten, Am Altrhein1, 76351 Linkenheim-Hochstetten.

Gerichtstand des Vereins ist Karlsruhe.
 
 
§ 2 
Zweck, Ziel und Aufgabe des Vereins ist

Förderungder Vogel- und Tierwelt, ausgerichtet auf den Natur- und Artenschutz.

a)      Gründung und Erhaltung eines Natur-
und Vogelparks zum Zwecke der Erhaltung der einheimischen Pflanzen-, Vogel- und
Tierwelt.

b)      Ausbau und Instandhaltung der baulichen und gärtnerischen Anlagen eines der Öffentlichkeit kostenlos zugänglichen Vogel- und Tierparks.

c)      Arterhaltung und Zucht einheimischer und fremdländischer, sowie Exotischer Vögel.

d)      Anbringen von Nistkästen und Einrichtungen zur Fütterung frei lebender Vögel während der nahrungsarmen Jahreszeit.

Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnitts „Steuerbegünstigte Zwecke“ der Abgabeordnung. Der Verein ist selbstlos tätig; er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke. Mittel des Vereins dürfen nur für die
satzungsmäßigen Zwecke verwendet werden.
Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck der Körperschaft fremd sind oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen
begünstigt werden. Die Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus Mitteln des Vereins.

Bei Auflösung des Vereins oder bei Wegfall steuerbegünstigter Zwecke fällt das Vermögen an die Gemeinde Linkenheim-Hochstetten, die es ausschließlich und unmittelbar für den Natur- und Artenschutz in der Gemeinde zu verwenden hat. Beschlüsse über die künftige  Verwendung dürfen erst nach Einwilligung des Finanzamtes durchgeführt werden.
 
§ 3 
Mitgliedschaft 
 

Der Verein besteht aus ordentlichen und außerordentlichen Mitgliedern.

Ordentliches Mitglied des Vereins kann jede natürliche Person werden, die das 16. Lebensjahr vollendet hat und die Satzung des Vereins anerkennt. Juristische Personen können nur außerordentliche Mitglieder werden. Außerordentliche Mitglieder haben kein Wahlrecht. Die Mitglieder sind zur Entrichtung eines Jahresbeitrages verpflichtet, dessen Höhe oder Änderung in einer Jahreshauptversammlung beschlossen werden muss. Alle Mitglieder sollen sich entsprechend ihren Möglichkeiten für die Ziele und Interessen des Vereins einsetzen.

Neue Mitglieder haben einen Antrag auf Mitgliedschaft an den Vorstand zu stellen, dieser entscheidet dann über den jeweiligen Antrag.

Ordentliche Mitglieder die natürliche Personen sind und die sich besondere Verdienste um den Verein erworben haben, können zu Ehrenmitgliedern ernannt werden. Sie sind von der Beitragspflicht befreit. 
 
§ 4  
Erlöschen der Mitgliedschaft, Entbinden von Vereinsämtern 
 

Die Mitgliedschaft im Verein erlischt durch Austritt, Ausschluss oder Tod.

Der Austritt ist schriftlich zu erklären. Der Ausschluss kann erfolgen:

a) bei Beitragsrückstand von mehr als einem Jahresbeitrag.

b) bei Vereinsschädigendem Verhalten.

c) entehrende Haltung.
  
Entbindung von Vereinsämtern kann erfolgen bei:

a) Vernachlässigung von übernommenen Aufgaben

b) bei Missachtung der Vereinssatzung

c) entehrende Haltung 
 
Über den Ausschluss aus dem Verein und die Entbindung von Vereinsämtern entscheidet der Vorstand. Der Ausschluss oder die Entbindung von Vereinsämtern muss den Betroffenen
innerhalb von vierzehn Tagen nach Beschlussfassung schriftlich mitgeteilt werden. Das betroffene Mitglied hat das Recht der schriftlichen Beschwerde. Über die Beschwerde des ausgeschlossenen Mitglieds oder den Vereinsämter entbundenen, entscheidet die Mitgliederversammlung. Der dort gefasste Entschluss ist unwiderruflich. Dem Mitglied bleibt die Überprüfung der Maßnahme durch Anrufung der ordentlichen Gerichte vorbehalten. Die Anrufung eines ordentlichen Gerichtes hat aufschiebende Wirkung bis zur Rechtskraft der gerichtlichen Entscheidung.
 
 
§ 5
 
Der Vorstand 
 
Der Vorstand setzt sich zusammen aus:

  • 1. Vorsitzende/r
  • 2. Vorsitzende/r
  • Schriftführer/in
  • 1. Kassierer/in
  • 2. Kassierer/in
  • Zuchtwart/in
  • Maximal 3 Beisitzer/innen

Der Vorstand ist beschlussfähig, wenn mehr als die Hälfte der Vorstandsmitglieder und der erste oder zweite Vorsitzende/r anwesend sind.

Der Vorstand wird von der Mitgliederversammlung auf die Dauer von zwei Jahren gewählt; er bleibt jedoch so lange im Amt bis eine Neuwahl erfolgt ist.

Durch Beschluss der Mitgliederversammlung können einzelnen Vorstandsmitgliedern für Ihre Tätigkeit angemessene Aufwandsentschädigungen gezahlt werden. 

§ 6 
1. und 2. Vorsitzende/r

 
Vorstand im Sinne des §26 BGB, der den Verein gerichtlich und außergerichtlich vertritt, ist der/die 1. Vorsitzende/r und der/die zweite Vorsitzende/r. Jeder von Ihnen vertritt den Verein einzeln. Der/Die 1. Vorsitzende/r kann jederzeit Untervollmacht erteilen. Der Vereinsvorstand führt die Geschäfte des Vereins nach den Beschlüssen und Richtlinien Mitglieder-versammlung. Er hat die erforderlichen Beschlüsse herbeizuführen und die Mitglieder angemessen über die Vereinsangelegenheiten zu unterrichten.
 
Der Vorstand ist berechtigt Untergremien zu bilden (§12 Untergremien)

 
§ 7 
Schriftführer/in 
 

Der/Die Schriftführer/in führt die Akten des Vereins. Er/Sie erledigt in Zusammenarbeit mit den beiden Vorsitzenden den Schriftverkehr und fertigt die Protokolle der Mitglieder-versammlungen. 
In der Mitgliederversammlung berichtet der/die Schriftführer/in über die Aktivitäten des Vereins im vergangenen Geschäftsjahr.

  
§ 8 
1. und 2. Kassierer/in 
 

Der/Die Kassierer/in führt die gesetzlich vorgeschriebenen Unterlagen und verwaltet das Vereinsvermögen in Zusammenarbeit mit der/m 1. Vorsitzende/n und dem/r 2. Kassierer/in.

In der Mitgliederversammlung berichtet der/die 1. Kassierer/in über das vergangene Geschäftsjahr. Bei Verhinderung übernimmt der/die 2. Kassierer/in diese Aufgabe. 
 
§ 9 
Kassenprüfer/innen 
 

Auf der Mitgliederversammlung sind zwei Kassenprüfer/innen zu wählen. Die Amtszeit der Kassenprüfer/innen beträgt zwei Jahre. Die Kassenprüfer/innen prüfen die Geschäfte des Vereins zumindest einmal im Geschäftsjahr. 
 
Über das Ergebnis ist auf der Mitgliederversammlung zu berichten.
 
 
§ 10 
Zuchtwart/in
 
 
Der/Die Zuchtwart/in ist für die Führung der gesetzlich vorgeschriebenen Unterlagen zuständig. Insbesondere die Führung des Zuchtbuches und den damit zusammen hängenden Meldungen. Er/Sie ist federführend in allen Belangen der Zucht und des
Tiertausches. In der Mitgliederversammlung berichtet der/die Zuchtwart/in über die Aktivitäten im vergangenen Geschäftsjahr.

 
§ 11 
Beisitzer 
 

Die durch die Mitgliederversammlung gewählten Beisitzer/innen sind voll stimmberechtigte Mitglieder des Vorstands. 
 
§ 12 
Untergremien 
 

Der Vorstand kann jederzeit Untergremien bilden und auflösen. Dem Untergremium können mehrere Personen angehören. Untergremien können z.B. gebildet werden für den Park, das Vereinsheim oder das Fest. Die im Untergremium zu bearbeitenden Bereiche werden vom Vorstand vorgegeben.

Jedes Untergremium wird von einem Vorstandsmitglied geführt, welches vom Vorstand bestimmt wird. Dieses Vorstandsmitglied berichtet in den Vorstandssitzungen über die Vorschläge, Berichte und Ergebnisse des Untergremiums. Dem Vorstand vorgelegte Vorschläge werden dann in der Vorstandssitzung beratschlagt und soweit nötig werden darüber Beschlüsse gefasst. 
 
§ 13 Ämter
 
 

Alle Ämter im Verein sind Ehrenämter. Kein Mitglied darf mehrere Vereinsämter ausüben. Alle Inhaber von Ämtern werden auf zwei Jahre gewählt. Bei vorzeitigem Ausscheiden aus dem Amt kann vom Vorstand ein Vereinsmitglied als kommissarischer Amtsinhaber bis zu der nächsten Mitgliederversammlung bestellt werden. Bei Ausscheiden des/der ersten Vorsitzende/r werden die Geschäfte vom/n dem/der 2. Vorsitzenden bis zur Neuwahl durch die
Mitgliederversammlung ausgeübt.


§ 14 
Geschäftsjahr 
 

Das Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr 
 
§ 15 
Mitgliederversammlung 
 

Eine ordentliche Mitgliederversammlung findet einmal jährlich statt. Außerordentliche Mitgliederversammlungen finden statt, wenn dies im Interesse des Vereins erforderlich ist oder wenn die Einberufung einer derartigen Versammlung von 1/5 der Mitglieder schriftlich verlangt wird.

Die Mitgliedsversammlungen werden vom 1. Vorsitzende/n, bei dessen Verhinderung vom stellvertretenden Vorsitzende/n durch Einladungsschreiben einberufen. Hierbei kann der Versand auch über neue Kommunikationswege (z.B. Fax, E-Mail oder andere) erfolgen. Dabei ist die vom Vorstand festgelegte Tagesordnung mitzuteilen. Bei einer außerordentlichen Mitgliederversammlung, die von Mitgliedern des Vereins verlangt wurde, hat der Vorstand die von diesen Mitgliedern gewünschten Tagesordnungspunkte in der Tagesordnung aufzunehmen.
Die Einberufungsfrist der Mitgliederversammlung beträgt zwei Wochen. Der Tag der Absendung der Einladung und der Tag der Versammlung zählen hierbei mit. Die Einladung ist ordentlich zugegangen, wenn innerhalb der vorstehenden Frist die Einladung dem Mitglied zugeht. Hierbei erfolgt die Zustellung an die vom Mitglied zuletzt gegebene Adresse (auch Faxnummer, E-Mail Adresse und andere).


Versammlungsleiter ist der 1. Vorsitzende und im Falle seiner Verhinderung der 2. Vorsitzende. Sollten beide nicht anwesend sein, wird ein Versammlungsleiter von der Mitgliederversammlung gewählt. Soweit der Schriftführer nicht anwesend ist, wird auch dieser von der Mitgliederversammlung bestimmt.

Jede ordnungsgemäß einberufene Mitgliederversammlung ist ohne Rücksicht auf die Zahl der erschienenen Mitglieder beschlussfähig. Die Beschlüsse der Mitgliederversammlung werden mit einfacher Mehrheit der angegebenen gültigen Stimmen gefasst. Zur Änderung der Satzung und des Vereinszwecks ist jedoch eine Mehrheit von ¾ der abgegebenen gültigen Stimmen
erforderlich.

 

Über die Beschlüsse der Mitgliederversammlung ist ein Protokoll aufzunehmen, das vom Versammlungsleiter und dem Schriftführer zu unterschreiben ist.
 
§ 16  
Vorstands- und Versammlungsbeschlüsse  
 

Vorstands- und Versammlungsbeschlüsse sind durch den Schriftführer zu Protokoll zu nehmen. Die Protokolle werden nach Unterschrift durch den 1. Vorsitzende/n, oder bei dessen Verhinderung nach Unterschrift des 2. Vorsitzende/n, der Unterschrift des Schriftführers, verbindlich.

Bei Beschlussfassungen genügt die einfache Stimmenmehrheit. Bei Stimmengleichheit entscheidet die Stimme des/der 1. Vorsitzenden/r.  
 
§ 17 
Finanzmittel und Ersatz von Aufwendungen 
 

a) Die Mittel zur Erreichung des Vereinszwecks werden aufgebracht durch:

  1. Jährliche Mitgliederbeiträge, deren Höhe von der Mitgliederversammlung festgesetzt
    wird.
  2. Freiwillige Zuwendungen
  3. Zuschüsse aus öffentlichen Mitteln.
  4. Spenden.
  5. Sommerfest.
  6. Überschüsse aus der Verpachtung oder dem Betrieb des Vereinsheims.

b) Mitglieder können auf Beschluss der Vorstandschaft Ersatz erhalten für Aufwendungen (im
    Rahmen der geltenden steuerrechtlichen 
Vorschriften), die ihnen bei ihrer Tätigkeit im    

    Auftrag des Vereins entstanden sind.

c) Etwaige Gewinne dürfen nur für die satzungsmäßigen Zwecke verwendet werden. Die 

    Mitglieder erhalten keine Gewinnanteile oder sonstige Zuwendungen aus Mitteln des 

    Vereins. Auch bei Ausscheiden oder bei Aufhebung des Vereins erhalten die Mitglieder
    nicht mehr als Ihre eingezahlten Anteile und den gemeinen Wert der als geleisteten
   
Sacheinlagen zurück.
 
§ 18 
Auflösung oder Aufhebung des Vereins 
 

Die Auflösung des Vereins erfolgt, wenn weniger als sieben Mitglieder einer ordentlichen und schriftlichen unter Angabe der Tagesordnung einberufenen Mitgliederversammlung für die Aufrechterhaltung des Vereins stimmen. Das Restvermögen fließt einem gemeinnützigen Verein unserer Gemeinde zu, der es unmittelbar und ausschließlich für gemeinnützige Zwecke zu verwenden hat die vorstehenden Bestimmungen gelten entsprechend, wenn der Verein aus anderen Gründen aufgelöst wird oder seine Rechtsfähigkeit verliert. 
 
§ 19 
Ermächtigung

Der Vorstand wird ermächtigt, die Satzung selbständig abzuändern oder zu ergänzen, soweit dies für die Eintragung des Vereins im Vereinsregister oder seiner Anerkennung als gemeinnützig erforderlich ist. Die Änderungen sind in der nächsten Mitgliederversammlung bekannt zu geben. Die Ermächtigung erlischt mit der Eintragung und Anerkennung.

 

§ 20 
Eintragung 
 

Die neue Satzung wurde am 21. Dezember 2012 in das Vereinsregister Nr. 998 eingetragen. 
 
§ 21 
Satzungsneufassung
 
 

Die Satzungsneufassung tritt mit Beschlussfassung in Kraft.

Sie wurde in der Jahreshauptversammlung am 29. März 2012 im Vereinsheim der Natur- und Vogelfreunde e.V. beraten und beschlossen. 

 



Phone: 07247-9808252

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